In den frühen Morgenstunden wurde die Freiwillige Feuerwehr Sollenau um 02:57 Uhr zu einem ausgelösten Brandmelder alarmiert. Bereits während der Anfahrt deutete die Lage auf ein größeres Schadensereignis hin. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich der Ernst der Situation rasch und das Meldebild wurde auf B4 Großbrand erhöht und eine Vielzahl weiterer Feuerwehren zur Unterstützung alarmiert.
Dichter Rauch machte ein rasches und koordiniertes Vorgehen erforderlich. Insgesamt standen 15 Feuerwehren mit etwa 195 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und ein weiteres Ausbreiten des Brandes zu verhindern.
34 Atemschutztrupps waren über Stunden hinweg im Innen- und Außenangriff im Einsatz. Parallel dazu kamen Radlader und weitere schwere Gerätschaften zum Einsatz, um Brandgut auseinanderzuziehen und versteckte Glutnester freizulegen.
Dank des unermüdlichen Einsatzes der Feuerwehrmitglieder konnte bei einer Lagebesprechung rund fünf Stunden nach Einsatzbeginn erstmals vorsichtig Entwarnung gegeben werden. Zwar war zu diesem Zeitpunkt noch mit umfangreichen Nachlöscharbeiten zu rechnen, jedoch zeichnete sich bereits ab, dass die gesetzten Maßnahmen Wirkung zeigten und ein Ende des Einsatzes in Sicht war.
Eingesetzte Sondermittel waren der Atemluftcontainer der FF Sollenau, eine errichtete Einsatzleitung, der Großlüfter der FF Wr. Neustadt, drei Hubrettungsgeräte, eine mobile Dieseltankstelle, drei Tragkraftspritzen und mehrere Tanklöschfahrzeuge für den Pendelverkehr.
Die Polizei und der Rettungsdienst waren vor Ort. Insgesamt wurden 3 Mitglieder vom Rettungsdienst versorgt.
Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sollenau dauert der Einsatz noch an.
Wir bedanken uns bei der Fleischerei Steiner, welche trotz des Feiertags uns mit Verpflegung versorgte.
